Wege aus der Krise #globalnonaggressionpact

Utopische Spekulation darf sich der Fantasie bedienen, denn es soll ja um die Zukunft gehen. Aus der Gegenwart im Fühjahr 2019 betrachtet, sieht die Zukunft einigermaßen betrüblich aus. Besonders zwei Aspekte beeinträchtigen aktuell die Zukunftserwartungen – der Klimawandel und die Atomare Aufrüstung.
Diese beiden Themen haben etwas miteinander zu tun. Die Nationen, die ihre imperialistischen, nationalistischen oder sonst wie begründeten paranoiden Programme verfolgen, opfern Unmengen an Ressourcen für ihre Atom- und sonstigen Waffenprogramme (weltweit knapp 2 Billionen $ jährlich [2.000.000.000.000!]). Finanzielle und Rohstoff Ressourcen, die für einen nachhaltigen Umbau der irdischen Infrastruktur – und damit für ein besseres Leben für viele Menschen – nicht zur Verfügung stehen.
Ist es zu viel behauptet, wenn man davon ausgeht, dass die allermeisten Menschen auf der Erde am liebsten nur in Ruhe und Sicherheit ihren Alltag leben wollen? Dass sie sich um ihre Familien kümmern wollen, einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen wollen, und meinetwegen auch miteinander streiten wollen – dass aber nur die allerwenigsten darüber nachdenken, einen benachbarten Staat anzugreifen um sich dessen Ressourcen anzueignen, dessen Ideologien oder Glaubenssysteme zu zerstören, und das um den Preis von wer weiß wie vielen Menschenleben?
Die menschliche Geschichte ist ein Blutbad. Kriegerische Auseinandersetzungen haben eine lange Tradition. Krieg mag wie ein Naturgesetz erscheinen, gegen das Menschen nichts ausrichten können. Aber ist das nicht eine billige Entschuldigung für das, was sog. Real- oder Machtpolitiker ständig aktiv anrichten? Im Namen der Friedensvorsorge (willst Du Frieden, bereite den Krieg vor) wird aufgerüstet, was das Zeug hält, bis eine unbedachte Aktion oder ein blöder Zufall zu genau dem führt, was eigentlich verhindert werden sollte. Krieg ist kein Naturgesetz!
Dass es Misstrauen zwischen Nationen gibt, ist nicht verwunderlich. Die globale Geschichte von Mord und Totschlag hat Generationen von Tätern und Opfern hinterlassen, die sich ihrer Vergangenheit kaum entziehen können, die Rache und Wiedergutmachung fordern, die fürchten, zur Verantwortung gezogen zu werden.
Und so dreht sich das Rad immer weiter – irgendein Mächtiger wird seine Vorstellung von der „Richtigen und Gerechten Gesellschaft“, von der „Glorreichen Nation“, oder der „Gottgegebenen Überlegenheit“ wieder mit Waffengewalt durchsetzen wollen.
Der Klimawandel zeigt unmissverständlich, dass die Menschheit eine Schicksalsgemeinschaft ist. Dem Klimawandel zu begegnen, wird viel, wenn nicht alle Kraft benötigen.
Frieden entsteht nicht dadurch, dass Krieg verhindert wird, Frieden muss politisch gewollt sein. Was kann die große politische Mehrheit der friedliebenden Menschen tun? Sie können einen globalen Nichtangriffspakt von ihren Regierungen fordern! Eine globale Bewegung, die dazu auffordert und von verlangt, dass alle Regierungen dieser Erde sich über einen Nichtangriffspakt verständigen sollen. #globalnonaggressionpact

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